Zu jedem Vierbeiner gehört, oder gehörte, auch ein Mensch. Der Hund ist das einzige Lebewesen auf diesem Zufallsplaneten, das mit uns Menschen einen Bund eingegangen ist.
BESCHÜTZERinstinkte hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mensch~Hund~Beziehung zu fördern und zu unterstützen. Wir helfen den Kindern, Hundebesitzern und Hunden, die es alleine nicht (mehr) schaffen.
BESCHÜTZERinstinkte möchte insbesondere das Thema tiergestützte Therapie mit Hund in den Vordergrund stellen und promoten. Die Wirksamkeit dieser Form der Therapie für Kinder mit Behinderung, in der der Hund als Co-Therapeut arbeitet, wurde in mehreren Studien belegt .
Es ist erwiesen: Hunde tun uns Menschen gut!
Die Hundehaltung in Deutschland ist eine große soziale Komponente.
Hunde sind nicht nur wichtige Sozialpartner, sie erleichtern und fördern auch den Kontakt der Menschen untereinander (gerade bei älteren, alleinlebenden Hundebesitzern). Sie stabilisieren physische Kondition und Psyche der Besitzer. Sie sind willkommene Gäste in Senioren- und Pflegeheimen, sie unterstützen die Arbeit mit verhaltens-gestörten Kindern, und vieles mehr. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Untersuchungen, die die gesundheitsfördernden Wirkungen von Haustierhaltung belegen.
Der Hund als Therapeut
In jüngerer Zeit werden auch vermehrt sog. Therapiehunde eingesetzt. Dabei wirkt der Hund durch seinen Anblick, den Körperkontakt, die Kommunikation und die Interaktion fördernd auf den Menschen. Ein Therapiehund wird dabei gezielt in einer herkömmlichen Behandlung wie unter anderem Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie oder Heilpädagogik eingesetzt. Er „arbeitet“ stundenweise unterstützend als „Co-Therapeut", ist ansonsten aber normaler Familienhund des Therapeuten. Hierdurch finden therapeutische Effekte wie Blutdrucknormalisierung, allgemeine Antriebssteigerung, Förderung der motorischen und geistigen Fähigkeiten, Stressabbau, Ablenkung von Schmerzen oder auch Erlernen von sozialem Verhalten statt.
Nach neuesten Erkenntnissen, sind Hunde sogar in der Lage, bestimmte Krebserkrankungen im Frühstadium zu erschnüffeln bzw. zu riechen – und zwar früher als die Krankheit von Ärzten erkannt wird.
Damit wäre der Hund mit seiner empfindlichen Spürnase eine Art „Frühwarnsystem“ bei Krebserkrankungen.
Gebrauchshunde
Gebrauchshunde finden wir im Polizeidienst, als Blindenhunde, als Rettungshunde, bei der Bundeswehr oder als Wach- und Schutzhunde bei Privatobjekten, auf Betriebsgeländen oder bei
Sicherheitsdiensten.
Die Leistungen, die diese Hunde erbringen, sind nur schwer in Geldeinheiten zu messen. Die erbrachten Leistungen, wie Sicherheit, Schutz, Rettung, Mobilität (bei Blinden) u.ä. sind Güter, deren
Wert kaum in Euro-Beträgen messbar ist.
Der Polizeihund
Seit etwa 100 Jahren begleiten Hunde in Deutschland Beamte im Polizeidienst. Heute werden in Deutschland mehr als 5.000 Polizeihunde und andere Diensthunde (bei Bundesgrenzschutz, Bundeswehr, Zollverwaltung) eingesetzt. Neben der Verwendung als Schutzhund finden dabei mehr als 2.000 Hunde Einsatz bei Spezialaufgaben. Hierbei spielen die Rauschgiftspürhunde und die Sprengstoff-Spürhunde die größte Rolle.
Die Leistungen dieser Diensthunde (z.B. Erschnüffeln von Rauschgift im Wert von mehreren 100.000 Euro, Auffinden von Sprengstoff und Verhinderung einer Explosion, Auffinden einer flüchtigen, gefährlichen Person, aber auch Schutz des Hundeführers im Konfliktfall mit gewalttätigen Personen, Deeskalation bei gewalttätigen Demonstrationen, Deeskalation bei Großveranstaltungen) sind mit Geld nicht zu bemessen.
Der Einsatz der Diensthunde erleichtert nicht nur die Arbeit der Hundeführer, vielfach übernehmen die Hunde Aufgaben, die ein Mensch oder auch die Technik gar nicht in dieser Form erfüllen könnte, und erhöhen damit die Leistungsfähigkeit der sie einsetzenden Institutionen. Und vielfach sichern die Diensthunde schlicht die Unversehrtheit von Leib und Leben der Hundeführer, aber auch vieler anderer Menschen.
Der Blindenführhund
In Deutschland gibt es rund 2.200 Blindenführhunde. Ein Blindenhund leistet im Leben eines Erblindeten zwei wesentliche Beiträge zur Steigerung des Lebenswillen und Lebensfreude bei. Im einen ist er ein Begleiter in allen Lebenslagen, zum anderen ein Partner und Stütze in kritischen Lebensphasen.
Der objektive und subjektive Wert des Blindenhundes für seinen Besitzer, der sich in einer höheren eigenständigen Mobilität und größerer Selbständigkeit darstellt, deutlich höher als die Kosten, die für ihn aufgewendet werden.
Der Rettungshund
Ein weiterer wichtiger Gebrauchshund ist der Rettungshund, auch wenn er im wesentlichen als Familienhund gehalten wird. Um im Notfall einsatzfähig zu sein, muss er ständig trainiert werden. In Deutschland gibt es ca. 2.000 Rettungshunde in etwa 150-180 Rettungshundestaffeln. Diese werden zu ca. 1.000 Einsätzen pro Jahr gerufen, zum Beispiel zum Auffinden von verwirrten oder verirrten älteren Menschen.
ALLE Hundeführer sind ehrenamtlich tätig!